ein neuer eintrag. es verabschieden sich ja alle von den blogs. ach mir doch egal. kenn mich ja. und dazu ein monolog. und alles rot. was für ein tag
ein schöner tag
denn mein alter blog geht wieder. ich verstehe eigentlich immer noch nicht wieso ich mich hier nie wohlfühlte. sicher nicht wegen den reizenden nachbarn.
tschüss
archivierung des alltags
was mach ich was will ich was bin ich wo bist du wann ist das was kost das wer ist die wer ist der den kenn ich dich mag ich nicht die birnen sind billig das benzin weiss nicht soviel müll wieder im briefkasten grässliches wetter.
15:55
vorlesungen auf der angewandten rausgeschrieben. schuh und all die anderen. manner. vampire. volles programm. querschnitte gibt es und humpelnde studenten sind verkatert. apropos verkatert. in unserem stiegenhaus schleichen neuerdings drei katzen herum, die ich vorher nie gesehen hatte. eigentlich sehen sie ja noch ganz gesund aus.
dürüm piz palü
dann fang ich halt auch wieder an. eigentlich hat es mich aus der bahn geworfen, das die züge nach bülach nicht mehr gehen, ist ja egal. simon hat alles, oder zumindest fast alles menschenmögliche versucht, nichts ist passiert. nichts hat funktioniert, denn alles ist daneben gegangen, alles hat nie funktioniert. nur die broken drum geht noch, und so ein pathetisches scheisslied vom beck hör ich grad auch noch dazu. nein. kein samstag ist das. kein sams mit pickeln im gesicht - nichts funktioniert, und die typen im radio schreien nach mir und wollen doch auch immer nur noch das eine. scheisse. und dann kommen alle und beschweren sich. beschweren sich das nichts passiert und alles scheisse ist und nichts passiert und alles immmer wieder nur scheisse ist. goes unnoticed. not for me. wenn ich jetzt nur noch wüsste was ich schreiben soll, was ich schreiben kann, und über was ich schreiben kann und über was ich schreiben soll, denn schlussendlich weiss ich gar nichts und auch nicht über was und wie ich über das schreiben soll, schlussendlich ist es ein drama. genauso wie es robert smith dann auch wieder beschrieben hätte. in der ecke wummert ein klavier ganz verloren. dann hören wir uns doch lieber daktari vom villalobos an. das passt schon besser. und die synthesizer wummern an. das wummer von dem daktari an, denn das passt wenigstens in ein konzept rein. und auserdem gefällt mir der klang dessen auch schon viel besser. rauchen wir mal eine zigarette. schreibfluss, ach was ist denn das schon, man müsste sich nur einen stil erfinden und die sache wäre so gut wie geregelt, aber das mit dem stil erfinden ist halt nun mal nicht so einfach wie man es sich dann wieder vorstellen könnte. man heisst eben nicht bernhard und auch nicht kafka und auch nicht susanne lassnig und auch nicht petra müller und weder karl hofer noch radio donauwelle. nein. das sind alles nicht deine namen. das sind die namen der fremden. es sind namen besinnungsloser menschen, die taumeln und nicht wissen was ist und was sein wird und was war und was sein wird und das ich lernen muss ist nochmal ein ganz anderes themawechsel. mann verliebt sich ja immer wieder schnell und sieht hinter einem menschen etwas völlig anderes als das was er dann schlussendlich ist. hinter der fassade versteckt sich oft nur eine bröckelnde ruine. und im jahre siebzig nach thehandydandy macht man sowieso keine videos mehr. ich bin mit dir zusammen wenn du nicht mehr trinken wirst habe ich ihr gesagt. sie antwortete mit einem laut schallenden lachen und schlug mir ins gesicht. ich trug eine derartig grosse wunde davon das es für mich kein halten mehr gab.
21:27
ich hab meine aktivitäten für die nächsten tag nach flickr und metblogs verlegt. bis dann, freunde der nacht.
8:06
im traum heute nacht gab mir e irgendwelche weltbewegenden tips, die meine erinnerung aber leider wieder verworfen hat, und was mir sowieso jetzt erst, stunden später überhaupt wieder einfällt (abgesehen davon, das ich es eh vergessen habe).
6:20
von einer kreischenden möwe um punkt sechs geweckt worden. bin zwar erst nach drei schlafen gegangen, aber das scheint ganz gut zu klappen mit den möwen. kaffe auf dem balkon getrunken. kalt heute. werde zwei stunden schreiben und gegen neun auf den landstrasser markt gehen, um mir ein getrockneten schweinerüssel zu erstehen.